Autor

Name: Monika Suter

Beruf: Zertifiziererin, Betriebliche Mentorin eidg. Fachausweis, Dipl. Sport Mental Coach, Dipl. Rettungssanitäterin HF

Website: zertifizierer.ch

Monika Sutter

Ehrlichkeit, Sorgfalt, Verantwortlichkeit und Unparteilichkeit sind Monika Suter wichtig und versteht sie als Fähigkeiten einer integeren Zertifiziererin von Qualitop. Durch ihre langjährige Erfahrung als Rettungssanitäterin HF im Schweizer Rettungswesen, ist sie mit den Richtlinien der AHA für BLS-AED, sowie Vorgaben des Brandschutzes vertraut. Als Betriebliche Mentorin arbeitet sie in der Rolle der Beraterin. Unterstützt Organisationen sowie Einzelpersonen bei beruflichen Veränderungs- und Entwicklungsprozessen und hilft Kunden, ihre Ressourcen weiterzuentwickeln und stellt eine professionelle Kundenbeziehung in einer Unternehmung sicher. Mit ihren Ausbildungen als Fitnessinstruktorin ist Monika Suter in vielen Sportbereichen etabliert, kennt sich mit Medizinischer Trainingstherapie aus und als Sport Mental Coach arbeitet sie mit Sportlern aus Breiten- und Spitzensport.

Qualität die Begeistert und nicht nur Überlebensstrategie darstellt

Die Überlebensstrategie ist ein Substantiv und weiblich :-). Jedermann hat wohl seine ganz eigene, persönliche Überlebensstrategie. Sie ist der Plan zum Bestehen problematischer, oder gefährlicher Lebenssituationen. Viele Strategien sind nach diesen anspruchsvollen Covid-19 Zeiten vielleicht eher auf Sicherheit, einige aber dennoch auch auf Risiko bedacht. Dabei spielt die Qualität im Hinterkopf mit Sicherheit auch eine Rolle. Denn, “Qualität ist das Produkt der Liebe zum Detail”, hat ein kluger Kopf auf Instagram geschrieben. Ich gebe ihm recht! Daher können wir mit Fug und Recht behaupten, dass alle Qualitop akkreditierten Zertifizierer ihren Job mit viel Liebe und Leidenschaft ausüben. Die Fakten, die diese Feststellung untermauern sind erfolgreiche Audits mit entsprechenden Zertifizierungen, sowie viele, zufriedene Kunden.

Beeindruckend ist auch die Anzahl der Zertifizierungen, über welche Qualitop mittlerweile verfügt. Stand März 2022 waren es 326 aktive Centeranbieter sowie 162 Methodenanbieter mit insgesamt 1396 Kursleiter:innen. Die Palette reicht von verschiedenen Methoden- bis hin zu den Center-Zertifizierungen.

Den Bereich Gruppenfitness mit 9 unterschiedlichen Methoden: Bewegung und Entspannung mit vier Sparten, zwei Methoden im Bereich Rücken und Haltung, Funktionelles Bewegungstraining mit drei Untergruppen, sowie Mutterschaft mit drei Bereichen. Nicht zu vergessen der Aqua Bereich mit seinen drei Methoden [1].

Qualität begeistert

Die Innovationszyklen mit ihren entsprechenden Prozessen werden immer kürzer. Mit wenigen Ressourcen müssen hochwertige Leistungen erbracht werden. Da kann die Qualität nicht dem Zufall überlassen werden. Dies, um Leistungen zu entwickeln, herzustellen und anzubieten welche den Bedürfnissen unserer Kunden optimal entsprechen. Dazu wurde von Qualitop eigens eine entsprechende Normungskommission ins Leben berufen, welche es sich zur Aufgabe macht, die Normenstrukturen auf die Praxistauglichkeit zu überprüfen und zu adaptieren. Es gilt, passende Normen zu entwickeln und konsequent anzuwenden. Damit ein von uns Zertifizierern als auch von der gesamten Organisation Qualitop verstandenes und gelebtes Qualitätsmanagement in seiner Wirkung in alle Richtungen entfaltet werden kann.

Integrales Risikomanagement

Eine dieser Wirkungen wird durch eine Notfallsituation sehr gut visualisiert. Gemäss Unfallstatistik UVG [2] erleiden jedes Jahr rund 30’000 Personen einen Herzinfarkt und nahezu 8’000 Betroffene eines Herzstillstandes überleben nicht. Jede Sekunde zählt. Das SRC (Swiss Resuscitation Council) weist in seiner Nationalen Überlebensstrategie explizit darauf hin, dass im Falle eines Herzkreislaufstillstandes der nächste Defibrillator innerhalb von 5 Minuten erreichbar sein sollte. Vor allem in ländlichen Gebieten, ist diese Strategie manchmal erschwert umzusetzen. Aber auch in städtischen Gebieten gibt es immer noch Lücken. Oft wird die Meinung vertreten, dass kein AED benötigt wird, weil das nächste Spital gleich um die Ecke liegt. Leider ist dies ein Trugschluss, denn selbst Spitäler statten ihre Korridore mit AEDs aus, um schneller bei einem Herz-Kreislaufpatienten zu sein. Denn der Rettungsdienst ist nach durchschnittlichen 12 Minuten an einem Einsatzort.

Gerade bei Notfällen ist es für die meisten Laien schwierig, Ruhe zu bewahren und sich auf die Wiederbelebung, sowie die Beschaffung eines AEDs zu konzentrieren. Da kommt die Strategie unserer Normen mit dem entsprechenden Alarmkonzept zum Tragen. Der Alarm Manager ist bei mindestens zwei Mitarbeitenden vor Ort für die Alarmierung zuständig. Der CPR Manager hat die alleinige Verantwortung, wenn nur ein Mitarbeiter im Einsatz ist, trägt er dann auch die volle Aufgabenverantwortung. Wenn mindestens zwei Mitarbeitende im Einsatz sind, teilen sich die beiden diese Aufgaben auf. Wichtig ist, dass sofort und unverzüglich die Notfallnummer 144 durch den Alarm Manager gewählt und vom CPR Manager umgehend mit der Herzdruckmassage (CPR) begonnen wird. [3]

Herz-Kreislaufstillstände ausserhalb eines Spitals gibt es in Europa 350’000/Jahr, 100’000 könnten durch Laien gerettet werden. In der Schweiz sind dies ca. 8000 pro Jahr, dabei geht bei 85% der betroffenen ein Kammerflimmern voraus. Bei weniger als 40% der Erwachsenen wurde eine von Laien initiierte CPR (Cardiopulmonale Reanimation) durchgeführt. Bei weniger als 12% wurde ein AED (Automativ Externer Defibirillator) vor Eintreffen des Rettungsdienstes eingesetzt [4]. Bei diesen Zahlen und Facts macht ein gutes Risikomanagement für eine gute Überlebensstrategie durchaus Sinn.

Qualitätsmanagement schafft Transparenz

Strategien, Qualität, Ergebnisse und Wirkungen transparent und damit steuerbar machen – gerade auch bei einem Notfall, das soll ein Ziel sein. Doppelarbeiten vermeiden und Fehler aufgrund von Unklarheiten, mangelndem Know-how oder unvollständigen Informationen zu reduzieren. Transparente Prozesse werden systematisch auf Verbesserungspotenzial hin untersucht. Offene Kommunikation, eine praxisgerechte Dokumentation und Zielklarheit helfen, den Qualitätsgedanken dauerhaft zu verankern und einmal erreichte Verbesserungen zu sichern.

Qualitätsmanagement sorgt für Effizienz

Im Fokus stehen die Ergebnisse und Wirkungen für die Kunden. Qualitätsmanagement vollzieht sich in wiederkehrenden Zyklen aus Planung, Durchführung, Überprüfung und Anpassung.

Qualitätsmanagement fördert Zukunftsfähigkeit

Mit Instrumenten der Planung und Strategie-Entwicklung künftige Anforderungen frühzeitig erkennen; dies ermöglicht auch ein rechtzeitiges und durchdachtes Handeln. Dazu gehören auch Aufbau und Pflege von Netzwerken.

Qualitätsmanagement stärkt Innovationsfähigkeit

Das Wissen, Engagement und die Kreativität der Mitarbeiter/innen nutzen. Eine Arbeitsumgebung schaffen, in der Ideen entwickelt, offen diskutiert und umgesetzt werden können. Die Investition in Betriebliches Gesundheitsmanagement lohnt sich immer. Der konstruktive Umgang mit Fehlern gehört ebenso dazu. Qualitätsdenken soll zu einem gemeinsamen Selbstverständnis werden.

Qualitätsmanagement fördert Nachhaltigkeit

Balance zwischen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekten anstreben.

Qualitätsmanagement hilft sparen

Durch die Identifikation und Optimierung der Prozesse. Dadurch werden Ressourcen entsprechend ihrer Bedeutung  zugeordnet. Fehler welche erst am Ende des Prozesses oder gar erst beim Kunden entdeckt werden, bieten keine wirtschaftliche Vorteile. Durch die Auseinandersetzung mit den Anforderungen der Kunden, gewährleistet Qualitätsmanagement, dass die Dienstleistung und Prozesse nicht an den Erwartungen vorbei und damit zu aufwändig erbracht werden [5].

Quellenangaben:
[1] qualitop.ch
[2] Statistik der Unfallversicherung UVG
[3] resuscitation.ch
[4] ERC: European Research Council
[5] verwaltung-innovativ.de